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Ich und ein anderes Mädchen wurden von reichen Eltern engagiert auf ihren Sohn zu achten, ein kleiner Junge von fünf, vielleicht sechs Jahren. Die Familie besitzt ein großes Haus in den Bergen, eine gesamte Seite des Hauses ist verglast, die Inneneinrichtung aus edelstem Holz. Das Zimmer des Jungen befindet sich auf dem Dachboden des Hauses. Nachdem die Eltern gegangen sind spielen ich und das andere Mädchen eine zeitlang mit dem Jungen, bis das Mädchen urplötzlich in Rage gerät. Tränen fließen und sie verlässt rennend das Haus. Ohne weiter nachzudenken folge ich ihr, ich muss sie finden und trösten. Es regnet, ich verlasse das Haus und renne eine stark befahrene Landstraße entlang. Nach einiger Zeit sehe ich sie auf der anderen Seite. Es dauert bis ich die Straße überquert und sie eingeholt habe. Sie schreit mich an, ich halte sie fest und wir sprechen bis sie sich beruhigt hat. Es hört auf zu regnen, als mir plötzlich etwas schreckliches klar wird: Wir haben den Jungen alleine zurückgelassen.

Panik überschwemmt meine Gedanken. Ich weiß dass wir es nicht hätten tun dürfen, dass es ein schrecklicher Fehler war. Und ich weiß dass dem Jungen etwas zugestoßen ist. Das andere Mädchen und ich laufen so schnell wir kommen zurück zu dem Haus, doch als ich über die Schwelle trete bin ich alleine. Das Haus ist vollkommen still, nur wie ein Wind weht die Mondscheinsonate durch das Haus, leise und sanft, doch ich erkenne sie eindeutig. Ich traue mich nicht etwas zu rufen, meine Brust wird zusammengedrückt und noch immer Angst. Ich sehe die Treppe hinauf und wie in einer Schneekugel schweben rosane Blüten auf mich herab. Ich weiß nicht woher sie kommen, doch wieder von Angst gepackt renne ich die Stufen in den ersten Stock hinaus, der ebenso verlassen ist wie der untere. Ich renne die Stufen zu dem Zimmer des Jungen hinauf und ich wage kaum zu atmen, als mein Blick aus der verglasten Fensterfront hinaus zum Dachbalken des Hauses gleitet. Pures Entsetzen durchströmt und lähmt mich. Ich schreie, als der tote Körper des Jungen, mit einem Henkersstrick aufgehängt am Dachbalken, sich durch den Wind zu mir dreht. In diesem Moment bricht die Treppe unter mir und ich falle in eine Dunkelheit, umgeben von langsam schwebenden rosafarbenen Rosenblättern.

 

Es ist schon einige Zeit her, dass ich diesen Traum geträumt habe, doch vergessen werde ich ihn wohl nicht so schnell. Ich konnte die gesamte Nacht nicht schlafen, so tief hatte sich das Bild des Toten in meinen Kopf gebrannt. Und den Schock den ich spürte, konnte ich noch am Morgen nachspüren. Es war ein waschechter Horror-Alptraum erster Klasse u_û

16.6.07 23:16
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fine / Website (16.6.07 23:21)
Oh Gott.
Ich hasse solche Träume, bzw das Gefühl, dass man beim Aufwachen hat...

Aber hammer, wie du das beschrieben hast. So schön, die Worte...


Tini / Website (16.6.07 23:26)
Alpträume sind schrecklich und man vergisst sie wirklich nich so schnell, da geb ich dir vollkommen recht.

So einen hatte ich gott sie dank noch nie, will ich auch nich haben... wie du es geschrieben hast ist echt der hammer, wird man mit gerissen so als würde man sich selbst im traum befinden!


Küken (17.6.07 10:50)
Ich glaube grade diese Angst, wie man im Dunkeln liegt und nicht mal wagt das Licht an zu machen ist das was die Träume so ins Gedächtnis brennt. Plötzlich hört man jedes noch so kleine Geräusch. Und mein Zimmer liegt dazu noch im Dachgeschoss, von meinem Fenster aus kann ich auf den Dachbalken sehen ._."

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